Kindeswohlgefährdung
Erkennen - Beurteilen - Handeln
Eine Vielzahl von Kindern ist von Vernachlässigung, körperlicher, psychischer oder sexualisierter Gewalt betroffen. Bei Kindern mit Behinderung und besonderem Förderbedarf steigt die Zahl sogar um das 2- bis 3-Fache.
Mit der Einführung des § 8a SGB VIII (Schutz vor Kindeswohlgefährdung) und nachfolgenden Kinderschutzgesetzen sind mittlerweile präzise gesetzliche Grundlagen zum Schutz von Kindern vor Kindeswohlgefährdung geschaffen worden.
Ziel der Fortbildung ist es, Einrichtungsmitarbeitende zum Thema zu sensibilisieren, wichtiges Hintergrundwissen und notwendige Handlungsschritte für die Einrichtung zu vermitteln.
Die Teilnehmenden erfahren, wie die pädagogische Arbeit mit Eltern und Kindern sowie die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung gelingen kann. Erprobte Verfahrenspläne, Materialien und Dokumentationsvorlagen werden vorgestellt.
Neben Vortragsblöcken wird methodisch in Arbeitsgruppen und ggf. mit Rollenspielen möglichst praxisnah gearbeitet.
Bedarfsorientiert können Beratungen zu konkreten Verdachtsfällen in der Einrichtung durchgeführt werden.
Inhalte:
Hintergrundwissen Kindeswohlgefährdung
Definition, Formen, Zahlen, Hintergründe, Symptome, Anhaltspunkte, Risiko- und Schutzfaktoren, gesetzliche Grundlagen, Datenschutz
Verfahrensschritte bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung in der Einrichtung
Vorstellung von Verfahrensplänen, Arbeits- und Dokumentationsmaterialien
Pädagogische Arbeit bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
Sensibilisierung, Elternarbeit, Umgang mit dem Kind, Zusammenarbeit mit dem Jugendamt
| Status | Anmeldung möglich |
| Kursnr. | 27-1013A |
| Datum | Do. 30.09.2027 |
| Kursort | Inhouse-Fortbildung |
| Referent/in | auf Nachfrage |
| Gebühr | anfallende Referent/innenkosten (Honorar, Fahrtkosten, Materialien, Verpflegung, ggf. Übernachtung, ...) + Verwaltungspauschale |